Freitag, 12. Mai 2017

Löwenzahnliebe

Heute machen wir Löwenzahnhonig. Das Prinzip ist das Selbe wie beim Waldmeistersirup, nur die Zutaten variieren und er muss länger gekocht werden.



Wir brauchen dazu:


ca. 4 handvoll Löwenzahnblütenköpfe
1 Liter Wasser
1 kg Zucker
2 Spritzer Zitronensaft
etwas Zimt

Zuerst müssen wie die Blütenblätter von den Köpfen zupfen. Dabei muss aufgepasst werden das keine "Milch" mit in die Blätter kommt. Es ist eine heiden Arbeit, aber es lohnt sich. Ich habe mich dabei in die Sonne gesetzt, damit ich wenigstens ein wenig dabei genießen konnte. 



Das Wasser aufkochen, den Zucker hinzugeben und solang köcheln bis der Sud klar ist.



Zitronensaft und Löwenzahn hinzu geben und über Nacht ziehen lassen.



Am nächsten Tag mit einem Geschirrtuch abseien und die Blütenblätter kräftig ausdrücken.



Nach Geschmack Zimt (Stangen/oder Pulver, Stangen müssen wieder entfernt werden, und mit Pulver bekommt man kleine Pünktchen im Honig ;-) ) 




Den Honig ca. 1,5 bis 2 Stunden kochen lassen. Eine Tellerprobe für die Festigkeit machen. Dabei gibt man ein wenig des Honigs auf einen kleinen Teller und lässt diesen abkühlen um zu sehen wie fest das Ganze bereits ist. Wenn er noch zu flüssig ist, weiterköcheln lassen.




In saubere, ausgekochte Gläser abfüllen und geniessen.




Samstag, 6. Mai 2017

Waldmeister Sirup


Heut zeige ich euch wie man Waldmeistersirup herstellt. Wir haben im Garten so viel frischen Waldmeister, das wir ihn gar nicht verbrauchen können ohne ihn haltbar zu machen. Den besten Geschmack bekommt man, wenn man die Pflänzchen kurz vor der Blüte erntet.
Aber vorsicht! Zu viel Waldmeister kann giftig sein. Die Produkte in den Supermarktregalen enthalten alle keinen echen pflanzlichen Waldmeister, da diese bei großen Mengen giftig ist.

Dazu brauchen wir:

1 Liter Wasser
1 kg Zucker
frischer Waldmeister (etwa 2 Hände voll)

Den Waldmeister über Nacht welken lassen. Dann entfaltet er seinen Geschmack vollends.


Das Wasser mit dem Zucker aufkochen bis es klar ist.




Danach den Topf vom Herd nehmen und den Waldmeister hinzufügen.


Das je nach Belieben bis zu einer Nacht ziehen lassen.

Den Waldmeister abgießen.


Den Sirup bis zur gewünschten Sämigkeit einkochen. Bei mir hat es ca. 1 Stunde gedauert. Am Besten den Topf mit einem Spritzschutz abdecken. Der Dampf muss entweichen können, aber die Spritzer setzen sich schnell am Herd fest.




Das Sirup bis zur gewünschten Sämigkeit einkochen. Bei mir hat es ca. 1 Stunde gedauert. Am Besten den Topf mit einem Spritzschutz abdecken. Der Dampf muss entweichen können, aber die Spritzer setzen sich schnell am Herd fest.

Das Sirup kann man gut mit Mineralwasser oder Sekt mischen.

Viel Spaß beim Nachmachen wünscht
Signora al Dente

PS: Schreibt mir doch wenn ihr noch mehr Anwendungsideen habt.

Sonntag, 9. April 2017

Eierlikör selber machen

Heute zeige ich euch, wie ihr leckeren Eierlikör schnell und selber machen könnt. Gerade zu Ostern könnt ihr ihn verschenken.

Dazu brauchen wir:

4 Eigelb

125 g Puderzucker

185 ml Kondensmilch

1 Pck Vanillezucker

125 ml Rum, 54%

nach Möglichkeit ein Thermometer

Einen großen Topf mit Wasser und einen kleineren der in den Großen passt

1 Schneebesen

1 Trichter

leere, ausgekochte Flaschen


Den großen Topf mit Wasser bereits langsam erhitzen.
Dabei geben wir das Eigelb und den Vanillezucker in den kleinen Topf und schlagen diese schaumig.


Dann geben wir den Puderzucker hinzu und rühren ihn vorsichtig mit unter. Die Masse wird dabei sehr zäh.


Nun kommt die Kondensmilch hinzu und zu guter Letzt wird noch der weiße Rum untergerührt.


Jetzt wird der kleine Topf in den Großen gesetzt und der Eierlikör unter stetigem Rühren erwärmt. Aber aufgepasst, bei 65-68 Grad Celsius fängt das Eigelb an zu gerinnen. Dafür ist es von Vorteil wenn man ein Thermometer hat. Ansonsten so lange rühren bis der Eierlikör dickflüssig wird.



Danach den Eierlikör in saubere und ausgekochte Flaschen abfüllen. Dabei oben immer einen Rand von ca. 5 cm frei lassen. Wenn er länger im Kühlschrank steht wird er dickflüssig, das kann durch Zugabe von Kondensmilch oder weißen Rum, wieder ein wenig verflüssigt werden.


Im Kühlschrank ist er einige Monate haltbar, wenn er überhaupt so lange überlebt. ;-)


Viel Spaß beim nachmachen :-)

Schreibt mir ruhig wenn es euch geschmeckt hat oder ihr andere Anregungen habt :-)

Donnerstag, 16. Februar 2017

Der Winterschlaf ist vorbei. Chili-, Peperoni- und Paprikapflanzen


Lange genug hab ich nicht's mehr gemacht und mich meinem inneren Schweinehund untergeordnet. Aber jetzt kann ich nicht mehr anders. Jetzt ist die Zeit gekommen die Pflanzen für die neue Saison zu ziehen.

Zuerst sind die Chili-, Pepperoni- und Paprikapflanzen dran. Erfahrungsgemäß brauchen sie etwas mehr Zeit zum keimen und heranwachsen bis sie ins Freiland können. Ich zeige euch zwei Methoden.

Für das selektive Aufziehen, will später noch wissen welche Sorte eine Pflanze ist, eignet sich die Växer Anzuchtbox eines Schwedischen Möbelhauses hervorragend. Ja, das sind die mit dem Imbusschlüssel.
Der Hauptvorteil dieser Box ist, sie ist schön sauber, pflegeleicht und die Keimlinge sind von vornherein vereinzelt.

Durch den Deckel hält sich die Wärme recht gut und die Lüftungsschlitze lassen keinen Schimmel aufkommen.

Markiert am besten die Reihen mit Buchstaben, so könnt ihr aufschreiben, wo welcher Samen gesät ist.

Einfach die Steinwolleeinsätze in die Aussparungen stecken und ein Samenkorn auflegen.

Lauwarmes Wasser (hilft beim keimen) einfüllen, Deckeldrauf und warten.

Nach wenigen Tagen keimt die kleine Pflanze. Keine Sorge, das weisse flaumige ist keim Schimmel, es sind ganz feine Wurzeln.

Sieht doch schon mal nicht schlecht aus. Wenn alle Samen keimen, ergibt das 50 Pflanzen. Aber nur nicht zu ungeduldig sein, manche Sorten brauchen einfach viel länger als andere.

So, nun zu der Massenaufzucht

Hier werden wir viele Pflanzen erhalten, leider ist es wenn man verschiedene Sorten verwendet nahezu unmöglich die Sorte zu bestimmen.

Zuerst die Samen aus einer Frucht gewinnen:



Bloß nicht in die Finger schneiden und bei scharfen Sorten unbedingt Handschuhe tragen

Nachdem die verunreinigten Teile von den Samen getrennt wurden, packe ich einen Teil für's nächste Jahr ab. Das ist vor allem deshalb sinnvoll um wieder sortenreines Saatgut zuhalten, da sich dich Planzen sehr schnell mit anderen Sorten kreuzen können.

Den Rest streue ich gleichmäßig auf einen mit Anzuchterde gefüllten großen Topf.


Vorsichtig mit etwas Erde bedecken, hier verhindert die Erde das Austrocknen des Keimlings.


Hübsch angießen und abdecken was man wieder aufgespült hat.

Noch hab ich keine besseren Bilder, ok die hinken der Keimbox auch ein paar Wochen hinterher.

Und nein, ihr seid noch nicht zu spät. Nur nächstes Jahr sollte der Winterschlaf eventuell etwas kürzer sein ;-)

Viel Spaß beim Nachmachen wünscht euch der Tomaten Mark